Schulsplitter
Wir können die Kinder nach
unserem Sinne nicht formen.
So wie man sie uns gab,
so muss man sie haben und lieben,
sie erziehen aufs Beste
und jegliches gewähren lassen,
denn der eine hat die,
der andere andere Gaben.

Jeder braucht sie und jeder
ist doch nur auf eigene Weise
gut glücklich.

(J.W. von Goethe)




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Sigomoind:
count prices (Baxter) luxury [url=Hier klicke
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Sigomoind:
bad, the DIAMOND bags, [url=Hier klicken]Chea
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alpha:
verrückt!ich verstehe wohl nie, warum mensche
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Emi:
Hallo,ist es möglich, die Bilder für eine Prä
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Countryqueen:
Wow, habe ich gleich mal meinem Mann vorgeles
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gegrüßt:

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Antje
So schön begann das Wochenende: Ich las meinen Kolleginnen "die anderen" vor und wir lachten Tränen.
13.2.2010-20:12
Antje
So schön begann das Wochenende: Ich las meinen Kolleginnen "die anderen" vor und wir lachten Tränen.
13.2.2010-18:08
Antje
So schön begann das Wochenende: Ich las meinen Kolleginnen "die anderen" vor und wir lachten Tränen.
13.2.2010-17:30
Christine
Einfach nur gut - wunderbar diese Realsatiren. Freu mich schon auf mehr...
LG, Christine
22.6.2007-17:03
Cornelia
Prima!
28.1.2007-19:43
Gabriela
Koestlich! Selten solch Erinnerungsgrinsen gehabt :-)
Ich freu mich auf weitere Stossseufzer ;-)
LG Gabriela
27.1.2007-22:15
Hötti
Wunderbar, Susanne! Wie alles von dir... und wie im echten Leben!
LG
Hötti
27.1.2007-14:54
Sabine
Hallo und herzlich willkommen in der Bloggerwelt. Liest sich ja flott hier. Schön, werde wiederkommen !!!
LG Sabine
26.1.2007-14:45
BLW
Viel Spass mit all den neuen Features der aktuellen Version

Die BLW´s
23.1.2007-20:15
gezählt:
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Ausgewählter Beitrag

van Gogh lebt

"Du hast uns angelogen!" anklagend wird mir der Zeigefinger eines Erstklässlers in den Magen gebohrt. "Van Glock lebt doch!"
Die Aufmerksamkeit der übrigen 27 Kinder ist nicht mehr länger von van Goghs Sonnenblumen gebannt.

Mit offenen Mündern und ganz gespannt ob des Dramas, das sich vor ihren Augen anbahnt starren alle zu uns her.

"Van Glock lebt!" wiederholt das Kind und ergänzt "Meine Mama hat den am Wochenende auf der Bühne gesehen!"

Ein wenig irritiert aufgrund der unverhofften Auferstehung van Goghs weise ich nachdrücklich darauf hin, dass ich sehr sicher bezüglich des Todes von van Gogh sei.
Doch auch den anderen Kindern kommen nun Zweifel.

"Ich meine auch, ich hab den neulich auf dem Markt gesehen." verkündet nun ein weiteres Kind und wird direkt von seinem Sitznachbarn unterstützt:
"Und der van Gogh wohnt bei meinem Opa nebenan!"

Ich gebe zu Bedenken, dass Namen eventuell häufiger vorkommen, meine eigener geschätzte 120 x im örtlichen Telefonbuch zu finden sei, was mir kurzzeitig einen Kultstatus einbringt:

"120 x? WOW, ist ja cool."

"Aber wenn meine Mama den auf der Bühne gesehen hat, dann kann der nicht tot sein!"
verfolgt das erste Kind hartnäckig seinen Verdacht.

Ich vermute nun, dass es sich um eine Band gleichen Namens handeln könnte, kann das aber ad hoc nicht verifizieren, da mein Musikgeschmack in den 80ern hängengeblieben ist.

Also erkläre ich noch einmal geduldig, dass DIESER van Gogh wirklich tot ist und lasse auch die Version des abgeschnittenen Ohres nicht unerwähnt.

Immer noch sehr skeptisch nehmen die Kinder zur Kenntnis, was ich zu berichten weiß und jemand resümiert:
"Ich geh mal bei meinem Opa gucken und frag mal den van Gogh ob er der van Gogh ist!"

Damit begeben sich alle - zunächst zufrieden gestellt - wieder an ihre künstlerische Tätigkeit.

Am nächsten Tag nun überreicht mir ein Kind eine Tupperdose mit den Worten:
"Weil du es ja immer so beschaulich magst. Ein Schweineohr!"

"Oh!" denke ich angenehm überrascht "Wie nett von der Mutter Schweineöhrchen zu spendieren!" und kann mit dem "beschaulich" noch nicht allzuviel anfangen.

Mir als durch und durch Stadtmensch kam bei dem Wort Schweineohr ja nur die gänzlich eine Assoziation:
köstliche Backwaren!

In selbiger Erwartung - voller Vorfreude - öffne ich nun also in der Pause die Tupperdose und blicke voller Entsetzen auf:

ein Schweineohr

In bäuerlich-ländlicher Umgebung zu unterrichten hat den unbedingten Vorteil naturbedingter Praxisnähe.
Und dieses Schweineohr - frisch vom Kopf des armen Schweines - war zumindest eines: sehr anschaulich.

Obwohl ich die Dose aus unterschiedlichsten Gründen äußerst schnell wieder schloss, geisterte bereits in der Pause das Gerücht durch die Flure, Frau Schäfer habe van Goghs Ohr in einer Tupperdose dabei.

Vehementes Verneinen dieser Behauptung konnte die Kinder - und einige Kollegen - nicht davon überzeugen, dass ich die Wahrheit sprach.
Erst Blicke in die Tupperdose entlockten den Hineinschauenden dann die Worte: "Das arme Schwein!"

"Siehst du," meint jedoch das bühnengläubige van Gogh Kind "Ganz frisch das Ohr, der kann noch nicht lange tot sein!"

An diesem Tag bekam der Ausdruck fächerverbindenes und -übergreifendes Arbeiten eine ganz neue Dimension........

31.01.2007, 15.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Herr Rau

Ich stelle mir gerade vor, wie die Dose mit dem Ohr in unserem Lehrerzimmer die Runde machen würde. Wunderbar.

vom 01.02.2007, 14.14